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Grafik
Theoretische Grundlagen:   Bei einem homogenen Lichtstrom von einer zentralen Quelle aus kommen an allen Orten
im Abstand   r=const. von Quelle die gleiche Menge (Intensitaet) an Licht-Photonen an.
Diese Orte bilden eine sog. Kugel-Sphaere (S), mit Radius r  und Oberflaeche(S(r))= 4*math.pi* r*r   um LichtQuelle.
Das Verhaeltnis der Oberflaechen 2-er Sphaeren, S(r1) u.S(r2), berechnet sich dann wie folgt:
          r2=r *r1   -> S(r1) / S(r2) = (r1*r1) / (r1*r1) * r*r    = 1/r*r
Wenn man beruecksichtigt, dass sich die Luxe aus Lichtstrom/Flaeche berechnen, dann wuerden sich bei 1>r die
Luxe um r-Quadrat vergroessern und bei r>1 entspr. verkleinern!

Betrachten wir die Punkte des euklid.Raumes als Richtungen (0->P),  P∈R³   dann erhalten wir ein Zentral-Vektorfeld
durch Zuordnung der Punkte zu Richtungen(Vektoren) wie folgt:     ℜ(r)   ,r=Vektor: r=(0->P)=-(P->0) ,P=(x,y,z)
Zur besseren Handhabung nehmen wir noch die Normierung:  r₀=r/Betrag(r)  vor, d.h. in dieser Notation bezeichnen
wir im Folgeden mit r₀ den Einsvektor zu Vektor(r) und mit r den Betrag(Vektor(r)). Die formale Schreibweise fuer
das zentrale VektorFeld lautet dann:
(1)       ℜ = f(r₀)*{r*r₀}   , r²=x²+y²+z²   , f= reelle Funktion. d.h. jedem Punkt wird eine reelle Zahl zugeordnet.

Um die Verbindung zum vorliegenden LichtStrom-Feld herzustellen, denken wir uns die Punkte(Vektoren) in Kugel-
Koord.:   r₀ =(x,y,z) = r*(cos(α)*sin(β), sin(α)*sin(β), cos(β)) , α=Winkel in x,y-Ebene , und setzen f(r₀) fest zu:
(2)       f(r₀) = C/r³     , (2) in (1) einsetzen, dann erhaelt man:   ℜ = (C/r³) * r* {r₀(r,α,β} = C/r² * {r₀(r,α,β)}
Offensichtlich sind jetzt die Faktoren C/r² nicht mehr von den Winkeln α,β  abhaengig und fuer die Sphaeren S(r)
constant=C (das spez.SphaerenVerhaeltnis S(r1)/S(r2) wird hier zu S(r)/S(1) verallgemeinert).

Im Feld ℜ = C/r² * {r₀(r,α,β} sind jetzt die Punkte P, P∈S(1), mit Wert =C belegt! und alle weiteren S(r) mit C/r²
Folgerung:     Betrachtet man die Kugel K(r) im Feld ℜ als Integrations-Gebiet, so kann mit der Eins-Funtion f=1
ueber die Kugel integriert werden und man erhaelt eine reelle Zahl fuer das Integrations-Gebiet(hier Kugel), die als
Volumen dieses Gebietes gilt(hier Kugel-Inhalt):   ∫k(r) [1⋅dv]
        dv =VolumenElement   =dx⋅dy⋅dz   = r²⋅sin(β)⋅dr⋅dα⋅dβ
        Integr.Grenzen fuer α = [-π -> +π]
        Integr.Grenzen fuer β = [ 0 -> +π ]     -> ∫r²dr=r³/3 , ∫sin(β)dβ=-cos(β)=-(-1 -1)=2 , ∫dα=α=(π-(-π))=2π
Dies ergibt V(Kugel(r))= (r³/3 ) * 2 * 2π = 4/3⋅π⋅r³

Wenn die Integration ueber r festgehalten wird, also Sphaere S(r), dann folgt fuer das Volumen der Sphaere:
        ∫(S(r)) *1 *dS   = ∫(S(r=fest,α,β)) *[r²⋅sin(β)⋅dr⋅dα⋅dβ]   = r² * 2 * 2π = 4⋅π⋅r²
Wenden wir dieses Ergebnis auf unsere Feldgleichung (2) an, so erhalten wir eine Beziehung fuer die Wirkung des
Feldes an allen Punkten mit Abstand r von Quelle wie folgt:     ℜ(r=fest) = C⋅4⋅math.pi * {r₀}
also konstant, wie vorausgesetzt!     return
2-Licht-Quellen: (26.2.2016)

Das Interessante an diesem Tag sind die beiden rosa Rechtecken ab 18:00 Uhr.
Beide bilden eine punktfoermige Lichtquelle(35W) in verschiedenen Abstaenden vom LichtSensor ab. Das erste Rechteck ca.0,75m , das zweite ca. 1,4m Abstand vom Sensor:
. . .  (LichtQuelle Ein, Aufwaermphase Sensor) :
26.02.2016 ; 17:55:02; Lx=0.31
26.02.2016 ; 17:55:12; Lx=0.24;
26.02.2016 ; 17:55:22; Lx=0.40;
26.02.2016 ; 17:55:32; Lx=2.00;
26.02.2016 ; 17:55:42; Lx=2.23;
26.02.2016 ; 17:55:52; Lx=2.61;
. . .  (35W in 0.75m) :
26.02.2016 ; 18:01:41; Lx=7.51;
26.02.2016 ; 18:01:51; Lx=7.51;
26.02.2016 ; 18:02:01; Lx=7.54;
26.02.2016 ; 18:02:11; Lx=7.51;
26.02.2016 ; 18:02:21; Lx=7.54;
26.02.2016 ; 18:02:31; Lx=7.54;
26.02.2016 ; 18:02:41; Lx=7.51;
. . .  (35W in 1,4m) ::
26.02.2016 ; 18:11:11; Lx=2.25;
26.02.2016 ; 18:11:21; Lx=2.25;
26.02.2016 ; 18:11:31; Lx=2.25;
26.02.2016 ; 18:11:41; Lx=2.25;
26.02.2016 ; 18:11:51; Lx=2.22;
26.02.2016 ; 18:12:01; Lx=2.22;
26.02.2016 ; 18:12:11; Lx=2.22;
26.02.2016 ; 18:12:21; Lx=2.22;
26.02.2016 ; 18:12:31; Lx=2.22;
- - - Ueberpruefung - - -
1,4 = r * 0,75   -> r = 1,8666
r*r = 3,4844    Soll: 7,5Lux = r*r * 2,2Lux
3,488 * 2,2 = 7,67   ;Stimmt (fast) genau!
Die Abweich. zu 7,51..7,54Lux kommt wahrscheinlich durch das Rest(Hintergrund)- Licht von 0,4Lux zustande oder sonst. Zollstock- Ungenauigkeiten!     return

Zentral-Felder kommen in der Natur (Universum) meist als Emissions-Felder (licht,- elektromagn. Energie, Gamma-/ Roentgen-Strahler, etc) vor, oder als Gravitations-Felder. Beiden zugleich ist die zu beobachtende Eigenschaft, dass deren Wirkung mit dem Quadrat des Abstandes vom Quell-Punkt abnimmt.  Siehe Erklaerungen links!